Wer ist eigentlich diese Kate Tempest?

Man nennt sie Ausnahmetalent, Wunderkind und sogar die Stimme ihrer Generation – doch was steckt eigentlich hinter dem Hype Kate Tempest? Für die Künstlerin selbst sind diese Begriffe überhaupt nicht wichtig.

In ihren 3 Jobs steht für Kate Tempest nur eine Sache im Mittelpunkt: Geschichten zu erzählen.

Die Londonerin ist Dramaturgin, Musikerin und Autorin. Sie schreibt, schreit und rappt – manchmal laut, manchmal leise – wütend und immer wortgewaltig über Politik, ihr Leben in Süd-Ost-London oder vertrödelte Nachmittage im Bett. Ihr erstes Buch „Worauf du dich verlassen kannst“ entstand unter anderem während der Studioaufnahmen für ihr Album „Let them eat chaos“ und  auf der Fahrt im Tempest’schen Tourbus von Gig zu Gig.

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Kate Tempests Kunst ist ironischerweise selbst schwer in Worte zu fassen. Als musikalische Einflüsse nennt sie u.a. selbst folgende Künstler: Wutang Clan, William Shakespeare, Salvador Dalí, Samuel Beckett, Bob Dylan, Lauryn Hill, Menschen im Allgemeinen und: „[…]every poet, every artist and every musician i’ve ever jammed with…“.

Nachdem wir in Kates lyrische Welt eingetaucht und uns darin zugegebenermaßen ein wenig verloren haben, stellten wir eines fest: Kate Tempest ist mehr. Was sie zu sagen hat, sollte man nicht nebenbei anhören – man muss Kate Tempest zuhören, um sie zu begreifen.

Kommenden Donnerstag (03.11.) toben wir mit Kate in der Muffathalle – es gibt noch Karten. Join us, wir freuen uns!

Hier eine kleine Vorschau, passend zum Feiertag:

 

Let’s spend the afternoon in bed,
With three bottles of wine.
And love the day into the night,
And forget we don’t have time.

Instead of parties, people, madness,
Come on, let’s just doze inside.
Let’s turn off the phones and be alone
And forget about our lives.

So that when you’re gone and far away,
I can unearth you from my core,
And remember afternoons in bed,
And miss you all the more.

Come on, let’s spend the afternoon in bed,
With three bottles of wine,
And forget the edgy past we’ve shared,
Those memories of mine.

Let’s forget the shame and awkwardness,
How i bombarded you with love.

All those drunken whore’s confessions,
Of how your name pounds in my blood.

Come on, let’s just take off all our clothes,
And watch the sun set on the city,
As we smoke through open windows,
And pretend we’re not too busy

To allow ourselves the pleasure
Of discovering each other’s shapes,
Colliding inch by inch
Until we’ve given all that we can take.

And then, when it’s the night,
Let’s get dressed and walk around.
Let’s go drinking till the sun comes up
And make this town our town.

Let’s go staggering through alleyways,
Laughing into kisses.
Throwing looks across these crowded bars,
Like pennies thrown for wishes.

 

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